Der ´Brienner Hof´

Aus dem Exposée: „Grundform eines italienischen Palazzos … historische Häuserzeile … neueste Gebäudetechnik … perfekte Verbindung von Historischer Adresse im Zentrum mit modernster Bürotechnik … repräsentatives Eingangsfoyer … edle Materialität … Mischung aus klassischen Elementen mit modernen Akzenten … Kühldecke … hochwertiger Parkett … edel gestalteten WC-Anlagen …“ Kurz: „… das architektonische-geschichtsträchtige Wahrzeichen in München!

Es geht um einen Stadtpalast mit denkmalgeschützter Fassade (1820 von Leo von Klenze im Florentiner Stil geplant): In der Brienner Straße – eine der vier städtebaulich bedeutenden Prachtstraßen, die den Hofgarten an der Ludwigstraße mit dem Königsplatz verbindet und durch prunkvolle Fürstenpaläste geprägt ist – entsteht der ´Brienner Hof´ als Büro- und Geschäftshaus. Nach Plänen der Architekten Boschmann & Feth – unterstützt vom Studio. Pattek Philippe & Co haben der Presse zufolge bereits unterschrieben …

Mit welcher Akribie zuvor dafür (den Projekterfolg auch durch sukzessive Entwurfsoptimierung im Detail) gearbeitet wurde, zeigt ein kleiner Ausschnitt aus einer Serie von 3D-Darstellungen alleine zum Treppenhaus (in zudem vielen Perspektiven – hier eine Kamera als pars pro toto).

Mehr zum Objekt auf den Seiten beispielsweise der Immobilienberater Colliers International oder auf denen der BNP PARIBAS REAL ESTATE und mitunter auf dem Webauftritt des ´Brienner Quartiers´.

Josephsplatz

Um 1900 – dem Konzept Theodor Fischers vom ´malerischen Städtebau´ folgend – angelegt und seit letztem Jahr im Umbau (mit Tiefgarage), ist der Josephsplatz immer wieder mal Gegenstand öffentlicher Diskussion – aktuell der Oberflächengestaltung. Der Deckel auf dem TG-Rohbau ist bald drauf (die städtische ´Park & Ride GmbH´ füllt die Interessentenliste für begehrte Stellplätze), die Platzgestaltung wohl weiterhin offen. Varianten dieser zur Entscheidungsfindung wurden für Stadt und Planer – Landschaftsarchitekten ´Erdmann Kicherer´, Hochbauarchitekten ´Hess, Talhof und Kusmierz´ – erstellt. Die wurden anschließend überarbeitet. Nun lädt der Oberbürgermeister auch zu diesem Thema zur Bürgerversammlung am 16. Oktober im Pfarrsaal St. Benno.

Josephsplatz

Josephsplatz 2015? (Ausschnitt einer Gestaltungsvariante)

Im Studio entsteht fortlaufend 3D-Infografik zu Strassenraum und Platzgestalt (aktuelles Projekt: Frauenplatz/Löwengrube, München).

Abriss-Aushub-Aufbau

Ein verantwortungsvoller Bauherr richtet seine Baustelle in sensibler Umgebung mustergültig ein und will das auch kommuniziert wissen: Das Studio liefert also eine Animation, die vom Abriss über den Aushub bis zum Aufbau die wesentlichen Schutzmaßnahmen lehrbuchhaft zeigt, quasi ´pädagogisch wertvoll´.

Wir haben uns dafür tief in die Materie gewühlt – die da u. a. Timeslots, Reifenwaschanlagen, Sweeper, Bohrbagger, Kranschwenkbereiche, Schneekanonen, abgeschirmte Aggregate, Zangen- und Longfrontbagger, Hängematten, Containerlogistik und zentrale Baustrassen als zu erläuternde = zu bebildernde Bestandteile hat.

Was andernorts ´CAD-integrierte Simulationsmodellierung für die Bauablaufsimulation im Hochbau´ genannt wird, ist hier kurzweilig und einfach (begreiflich) grafisch abstrahiert animiert in 3D dargestellt – so daß sich ein Bauherrenvertreter an die ´Sendung mit der Maus´ erinnert fühlte. Wir nehmen´s mal als Lob.

Haus 31

Das sogenannte Haus 31 aus ‚der Feder‘ des Büros Weickenmeier, Kunz + Partner ist Teil des 84.000m² umfassenden Gewerbeareals Neue Balan (mit rund 100.000m² BGF). Der 2014 fertiggestellte Neubau biete „einen stabilen Nutzungsmix sowie eine hochwertige, flexible und effiziente Gebäudestruktur“.

Neue Balan

Neue Balan

Das Bauwerk wurde entwurfsbegleitend in vielen Varianten visualisiert und damit optimiert für „bonitätsstarke Mieter in einer verkehrsgünstigen Lage in der Nähe der Innenstadt“ (Sony Music, RTL, Migros Freizeit und REWE). Nun erfolgreich verkauft für einen Fonds der HIH.

Office + Green

Es grünt ...

Es grünt …

´How we work´ – Abschnitt Architektur & Grünzeug; Erstere ist oft orthogonal, letzteres meist amorph. Wenn die nun zusammengebracht werden, kommen unterschiedlichste Verfahren zum Einsatz. Künstliche Natur besteht beispielsweise aus sehr, sehr vielen Polygonen (Instanzen von Grundgeometrien mit Multiscattern ´zufällig´ vielfachst verteilt) und bringt den Rechner an seine Grenzen (also muss die Renderfarm ran). Wie auch immer (technisch): Mit ´reiner´ Architektur kommt die Botschaft von ´Green Building´ nicht an, mit bloßer PostPro ist das Thema nicht skalierbar (etwa für die Verwendung in der Animation). So machen wir uns (auch noch) einen Reim auf Fagus sylvatica Atropunicea aus der Familie Fagaceae und deren Handhabbarkeit im 3D-Alltag eines Studios für Architekturdarstellung.

Veröffentlicht unter Studio

Hafenverbund Deltaport

Rund 45 Millionen werden wohl in den Ausbau von Hafenanlagen im Umfeld der Rheinstadt Wesel investiert, damit die an große Zeiten anknüpfen – denn wo einst ein Drittel des bundesdeutschen Rohöls umgeschlagen wurde, soll eine Logistikdrehscheibe entstehen, die auch bei Niedrigwasser befahrbar bleibt – bspw. um Fracht aus England & Dänemark ohne Zwischenstop aufzunehmen. Im Stadthafen Wesels selbst sind schon 12.000m² Spundbohlen und 15.000m³ Füllboden verbaut, 700 Meter Gleise bereits erneuert.

In 3D inszeniert – in München – wurde nun der Ausbau des Rhein-Lippe-Hafens (Kaimauer, Flächenerschließungen) im Schnittpunkt von Wasser-, Auto- und Schienenstrecken.
Eine Luftbildmontage wird für den Dialog mit Investoren eingesetzt:


Projektiert sind aktuell der Ausbau der nördlichen Hafenböschung zu einer echten Kai-Anlage mit zwei Liegeplätzen für den Umschlag von Schwergütern sowie eine Brücke mit ebenfalls zwei Schiffsliegeplätzen für die Tankreinigung.