Widnmann-Palais

Aus der Serie ´Bei Zeitungslektüre über unsere Projekte gestolpert´:

´Altes Landratsamt´ von 1782 in der Langen Zeile Erdings, ein zweigeschossiger Walmdachbau mit Krangauben im Stil ´frühes Empire´. Vor 4-5 Jahren ein grafischer Wettbewerbsbeitrag zur Sanierung (inkl. nachgeschobener Überarbeitung) aus dem Studio für das Architekturbüro Claus + Forster zum sog. Widnmann-Palais (kein Tippfehler – Bauherr dereinst: Pflegskommissär Johann Nepomuk Joseph Freiherr von Widnmann).

Wie bei laufenden Verfahren üblich, ohne Publikations-Freigabe, hier also bisher unerwähnt (das Schicksal unserer Projekte) – andere 3D-Beiträge für diese Planer schon: Cadolzburg, Lehel Carré, Adventskirche, Friedenskirche, Hof Kloster Ettal …). Auch dieser Wettbewerbsbeitrag scheint Erfolg gehabt zu haben – es geht an die Realisierung:

Kosten: ca. 21 Mio
Zeit: Fertigstellung zum 800-Jahr-Jubiläum der Stadt Erding in 2028
Clou: Innenhofüberdachung mit Luftkissenfolien (MM: ´Mini-Allianz-Arena in der Altstadt´)

Die SZ meldet nun, der Landrat sei von der Planung begeistert, die Architekten hätten ´zurecht den Wettbewerb gewonnen´. Somit kurz erwähnt – wenn auch weiterhin ohne unser Key Visual zum Hof (weil s.o. ohne Freigabe), vorab hilfsweise mit Foto-Miniatur der denkmalgeschützten, daher unveränderbaren Schaufassade:

Altes LaRa – neuer Look (… im Hof)
Foto (crop, shift, scale) CC-BY-2.0 – Andryjurca

Schwabencenter

Gewonnen, fast: Illustre Mitbewerber wie Henning-Larsen oder Libeskind zur Neugestaltung des stadtbildprägenden Komplexes Schwabencenter aus den 70ern hinter sich gelassen hat der Beitrag von ´Lokalmatador´ Schrammel Architekten, der – mit ´Untermalung´ aus dem Studio – schlußendlich 2ter wurde.

Schwabencenter by Schrammel

Projektentwickler Solidas resp. das prominent besetzte Preisgericht (Ludwig Wappner, Titus Bernhard, Michael Olesch) entschied sich bei der Mehrfachbeauftragung zu Bauabschnitt II ´nach intensiver Diskussion´ für den Vorschlag eines Hamburger Büros. Die Konkurrenz sei groß gewesen, die Büros hätten sich mit ´viel Gestaltungskompetenz´ beteiligt.

Schrammel, Rakete & ein 2ter Preis – war da nicht schon mal was? Yep. Mit dem aktuell anstehenden Wettbewerbsbeitrag wird´s dann wohl mal Zeit für einen 1ten …

Noch ´n 2. Preis

WB MainQuartier

Wir leisten uns – im Wortsinne: enges Budget, weiche Planung, Änderungen bis zuletzt, kurzes Zeitfenster oft mit Sonderschicht – nach wie vor Wettbewerbe (resp. Grafik für diese). Unseren Wurzeln (als Architekt) treu, mehr Aufwand für weniger Honorar. Umso schmerzlicher, wenn´s dann mal nix wird:

Unser jüngster Wettbewerbsbeitragbeitrag – als Stellvertreter für viele Ungezeigte – zum MainQuartier wurde jäh in der 2ten Runde ausgebremst. Schade eigentlich: Aufgabe der Teilnehmer (´renommierte Architekturbüros´) war, ein neues Stadtviertel am Ortseingang Volkachs für ein ´differenziertes Angebot an modernem und bezahlbarem Wohnraum in Verbindung mit hochwertigen Büro- und Einzelhandelsflächen´ zu gestalten, unsere, jenes für den Beitrag von MORPHO-LOGIC zu visualisieren:

Wettbewerbsbeitragbeitrag I

Laut Auslober war die Dimensionen gewaltig: +22 tQM Fläche, +100 Wohnungen, Büros, großer Kiga. Bereits im August wurde (anders) entschieden, inzwischen sind die Arbeiten öffentlich – auch mit einer ´Online-Ausstellung´ (& also auch hier gepostet – weitere Geheimhaltung obsolet).

Wettbewerbsbeitragbeitrag II

Anerkennung

Eine ´Anerkennung´ ist immerhin ´ne Anerkennung: Die gab´s beim Wettbewerb ´Rathaus und Marktplatz – Markt Altusried´ für den Beitrag von D2KP Architekten (Drescher – Kubina & Partner) inkl. unseres – natürlich 3D-grafischen – Beitrags für jene. Na priml. Vorstellung (Freitag, 31. Januar) & Austellung im Altusrieder Rössle-Saal (bis Freitag, 7. Februar).

Auch entschieden ist der Wettbewerb zur Sanierung und Erweiterung der Esslinger Stadtbibliothek. Europaweit ausgeschrieben, mit schließlich 25 geladenen Büros (Oslo, Pamplona …) in´s Rennen gegangen, blieb dem Beitrag des für Bibliotheksbauten bekannten Augsburger Büros Schrammel eine Anerkennung verwehrt (und unserer 3D-Visualisierung für dieses somit auch). Vor allem der Denkmalschutz habe anders entschieden – die Lokalpresse findet das nicht einhellig gutbieder, langweilig, unattraktiv´). Die Arbeiten sind im Alten Rathaus ausgestellt.

Unsere ´Bildnachweise´ werden mit Freigaben nachgereicht.

PS.: Hiermit für Altusried (miniaturisiert) erfolgt. Der Allgäuer Zeitung war´s einen Artikel wert (´Der Marktplatz-Krimi bleibt spannend´)

Eine Anerkennung

Aus dem Preisgericht: ´Blickbeziehungen auf den Marktplatz … maßstäbliche, eindeutig lesbare Gliederung … hohe Aufenthaltsqualität … flexibel … positiv zu sehen ist auch die Verknüpfung von Marktplatz und Park … Parkplätze sind geschickt positioniert … fügt sich in die bestehende Umgebung ein … ortsverträglich gegliedert … großzügige Erschließungszone … positiv bewertet wird die allseitige Erschließung … gut realisierbare Lösung … lässt Raum für eine handwerklichere Ausgestaltung im Detail´

Forum Königsbrunn u.a.

Jahresendspurt abseits von Marketing-Visuals – mit Beiträgen zu Wettbewerben, zu Machbarkeitsstudien, zu Bauvoranfragen und zu Baurechtlichem (also ´hot´ & hier noch nicht vorzeigbar). Zu diesen warme Worte in kalter Zeit:

Das sieht prima aus“ Kerstin T.
Perfekt! Herzlichen Dank“ Norbert W.
Weihnachten kann kommen 😊 Vielen Dank nochmal.“ Cornelia W.
Immer wieder erstaunlich, wie viel Sie aus wenig machen …“ & „… wir hoffen wie beim letzten Wettbewerb auf Ihre Zauberkünste, mit wenig viel zu machen. Hat uns bei dem benannten Wettbewerb nämlich den 2. Preis gebracht – Das ist auch Ihr Verdienst.“ Ulrich F.

Immerhin. Zu sehen sind die Entwürfe zu Letzterem bis 19. Dezember im Rathaus-Foyer.

Postscriptum dazu: Publiziert zudem in der Fachpresse (bspw. WA, die löblichst sauber Bildnachweise setzt) und in der Lokalpresse (bspw. der Augsburger Allgemeinen, die sich mit einem schlechten Foto eines guten Renderings einen kecken BNW erlaubt).

… aus dem Studio

Lagarde-Bamberg

Noch ´n Wettbewerb mit x: Offenes, europaweites Investorenauswahlverfahren mit Präqualifikation zur einstigen Lagarde-Kaserne. Nun drei Gewinner (Joseph-Stiftung, Deutsche Wohnwerte, Pro.b.), mit denen die Stadt den Flächenerwerb weiterverhandelt.

Nicht dabei: wir resp. der uns beauftragende Architekt resp. der diesen beauftragende Investor. Von Interesse waren hier dem Vernehmen nach nicht Renderings, sondern in Euro bezifferte Konzepte (Die Stadt verlange 400 Euro/QM Minimum auf gesamt 4 Baufeldern mit fast 34 tQM Nettobauland als Urbanes Gebiet mit einer GFZ von 1,2). Wir demnach schmückendes Beiwerk:

Bunte Bilder …

Eine Ausstellung der Beiträge der Verfahrensteilnehmer auf dem ´Lagarde-Campus´ wird gerade vorbereitet, der Eröffnungstermin noch bekanntgegeben. Das endgültige Ergebnis soll im Herbst vorliegen.

… für nackte Zahlen