Puhhh, noch ´n Jahr & damit „survive ´til ´25“ erfüllt (den Spruch der Immo-Branche). Auch wenn schon kolportiert wird „and then a bit longer“ – wir setzen auf Aufhellung.
Erst wird eine Pause eingelegt – zum Durchschnaufen, Aufräumen, Vorbereiten & zum Gar Nix Tunbleibt die Rakete am Boden. Von (kurz vor) Weihnacht´ bis Drei König: am 20.12. endet´s, am 7. Januar ´25 geht´s los – mit same procedureim Jahr 31 des Studios.
Der auftraggebende Planer meldet (Aktuelles für November): Ein Projekt aus dem jüngeren Render-Portfolio hat´s gleich nochmal geschafft – die Zentralbibliothek Carl Brandts Haus Mönchengladbach wurde ausgezeichnet, nun für ´hervorragende und vorbildlich umgesetzte Gestaltungsleistungen im Kontext einer spezifischen Kategorie´ – hier der Verbindung von Alt und Neu, sowie des sensiblen Umgangs mit denkmalgeschützter Architektur. Nicht der erste Preis, den dieses hier in Szene gesetzte Bauwerk gewinnen konnte …
schrammel-architekten.de screenshot aus ´Aktuelles´
Barcelona hat ´Superblocks´ – großräumig verkehrsberuhigte Viertel, die vom Fuß- und Radverkehr dominiert werden. Das Münchener Westend bekommt wohl Ähnliches, dabei lokal interpretiert: ´Nachbarschaftsviertel´.
´Superblocks´ im Westend
Die Schwanthalerhöhe im Westend ist dominiert durch einen hohen Anteil an Versiegelung bei wenig Stadtgrün. Bau- und Mobilitätsreferat haben ein Konzept für das Viertel (genauer: Schwanthalerstraße, Schießstättstraße & Gollierblock zwischen Kazmair-, Ligsalz-, Gollier- & Ganghoferstraße) entwickelt & das Studio hat´s griffig visualisiert, denn Bürger resp. Anwohner sollen an den weiteren Planungen beteiligt werden.
´Superblocks´ im Westend
Die Visuals markieren lediglich den Start: zunächst nimmt der BA Stellung, ehe nach einem Stadtratsbeschluss gemeinsam mit den Bürgern eine Feinplanung erfolgt, die Umgestaltung könne dann 2028 starten. Die Lokalpresse (SZ/AZ/tz/…) berichtet.
Eine 1:1-Überlagerung von Fotografie (by Stefan Müller-Naumann) nach Fertigstellung …
Haus 28, fotografiert (S. Müller-Naumann)
… & Rendering (by Rakete) in frühen Entwurfsphasen (by WK+P) ist hier schwer möglich, da Fotograf & 3D-Artist je unterschiedliche Standpunkte eingenommen haben.
Haus 28, gerendert
Dennoch ist die Kongruenz des visuellen Eindrucks von digitaler Vorwegnahme & Ablichtung steingewordener Realität mal wieder augenfällig.
Haus 28, fotografiert (S. Müller-Naumann)
Unterschiede hier eher der Weiterentwicklung des Entwurfs zuzuschreiben (auch ob der kontinuierlichen Überprüfung am 3D-Modell), denn der stets auch intendierten Idealisierung des Bauwerks für das Marketing.
Auer, ein familiengeführtes Industrieunternehmen aus Oberbayern, investiert und erweitert den Standort Amerang um zwei neue Hallen. Der ´Spezialist rund um den Werkstoff Kunststoff´ beauftragt die Spezialisten rund um 3D zur Visualisierung der avisierten Baumaßnahme (Fertigungshalle + Kommissionierhalle). Spezial-Medien berichten (plasticker, KunststoffWeb), Baubeginn ist idealiter 2026.