Monacensia vorbesichtigt

Die Monacensia im Hildebrandhaus (der Villa des Künstlerfürsten Adolf von Hildebrand, erbaut von Gabriel von Seidl) am Isarhochufer in Bogenhausen ist das literarische Gedächtnis der Stadt München:

Geraume Zeit war die Fach- und Spezialbibliothek für eine Generalsanierung (Architekturbüro Wallnöfer) geschlossen, am 9.12. wird sie wiedereröffnet. Die Presse lobt den “ ganz großen Wurf “ (etwa die SZ).

Nach Lenbachhaus und Villa Stuck ist somit die dritte Künstlervilla, in der die Stadt eine Kultureinrichtung betreibt, mit ´alten, neuen Räumen´ wieder in ihrer historischen Anmutung. Donnerstag war Vorbesichtigung in kleinem Kreis, hier und heute wie geplant in großem (vulgo Panorama, Besucherausweis nicht vergessen):



Tipp: Bei Doppelklick gibt´s eine Fullscreenversion.

Meiller Gärten

Ein Familienunternehmen lädt zum Spatenstich am 15.9. – Meiller (die mit dem Kipper) macht´s anders:

Das Münchener Firmenareal mit 20 Hektar wird als Produktions- und Verwaltungsstandort in Moosach verkleinert, partiell verlagert, die freigewordene Fläche – immerhin 64.000 Quadratmeter – dabei nicht lukrativst auf einem heißen Markt verkauft, sondern für den Mietwohnungsbau entwickelt – etwa für eigene Mitarbeiter oder für ´SoBon´-Wohnungen. Wert: 300 Mio (14 Gebäude, 700 Wohnungen, Grundstück).

OB Reiter bezeichnet das Projekt als Vorbild. Anfang 2019 sollen Mieter in das Wohnquartier mit Park, Hotel, Kinderkrippen einziehen.

Spatenstich in den Meiller Gärten

Spatenstich in den Meiller Gärten

4 Architekturbüros & viele Fachingenieure bearbeiten 8 Baufelder. Und zum Auftakt 1 Studio Key-Visuals zu diesen, während die Tagespresse (wie Usus) die 2 Bauherren untertitelt – mit „Bild: Meiller“ (so der Bayernkurier) resp. „Visualisierung: Rathgeber AG“ (so die Süddeutsche), die uns freundlicherweise früh Freigabe erteilen: „… gerne können sie in diesem Einzelfall eine Kurzmeldung zu unserem bestehenden Auftrag / zum Spatenstich / zu unserem Projekt posten.“ So geht´s also auch. Hiermit gedankt & getan.

Bürgerbüro Marienhof

Uns sagt ja wieder keiner was. Gepostet wird hier – natürlich – erst nach einer Freigabe durch den AG resp. nach einer wie & wo auch immer sonstigen Veröffentlichung. Also ist auch dieses Projekt hier bis dato unbelegt, obwohl wohl wert, gezeigt zu werden & obwohl längst in den sozialen Medien unterwegs – aber wann guggt unsereins schon dieses facebook der Planer. Gar Webseiten der Fachplaner.

Also: Wir haben´s visualisiert, das Bürgerbüro (ein Infozentrum zur 2ten Stammstrecke);

Standort: München, Marienplatz
Bauherr: Deutsche Bahn
Architekt: Boschmann + Feth

Ein Dankeschön nochmal an die netten Herren von BETTENRID und Eckerle, die uns sonst Unzugängliches zum Fotografieren geöffnet haben.

Und s´ ist scheint´s schon wieder obsolet: „Heiß geplant und kalt gestoppt…!“ (Zitat)

Bürgerbüro - Marienhof München

Bürgerbüro – Marienhof München

Dankeschöns

Mitten in München entstehen nur noch selten große Gebäude – und vor allem selten neue Firmenzentralen. Siemens aber hat gestern seine eröffnet “ (so die Tagespresse):

Am 24. Juno war´s also soweit: „Mit einigem Pomp feiert Siemens die Eröffnung der neuen Zentrale … Bei der Eröffnungsfeier war die Stimmung gut.“ (so das Handelsblatt);

Wohl auch in der Abteilung Siemens Communications:

klasse, vielen Dank“ David H.
lief hier … außerordentlich gut
alles top geworden. … Hat echt Spaß gemacht mit Euch!“ Siluad H.
noch einmal ein großes DANKESCHÖN an das ganze Rakete-Team“ Jessika G.

Wir haben viel Grafisches beigetragen zur Vermittlung der ´Corporate Architecture´ (zu Wettbewerb, Rückbau, Raumplanung, Mitarbeiterkommunikation), nun ist die ´Visitenkarte aus Stein´ (SZ) bezugsfertig.

#NewSiemensHQ

Auch Siemens nutzt twitter ´as a medium of interaction´: Siemens Media Relations launcht eine Serie von kurzen Animationen zu den Headquarters – mit gutem Feedback. Unter dem Hashtag #NewSiemensHQ werden die Videos fallweise geretweetet.

tweet

Das Studio begleitet das Bauvorhaben grafisch, vom Wettbewerb bis zur Eröffnung.

Begehrte Flächen in 3D

Erst ausgezeichnet (für Building Healthy Places, vom ULI Germany), erhält ´eine der interessantesten innerstädtischen Quartiersentwicklungen´ ein Upgrade: Die Neue Balan bekommt eine Finanzspritze (über 160 Mio. Euro durch die pbb und die ERGO). Nach dem Konzept bestandsorientierter Nutzung werden damit vorhandene Gebäude saniert und mit Neubauten ergänzt.

Jüngste Entwicklung auf dem Areal: Seit Ende 2015 sind zwei Office-Objekte in ´architektonischer Anlehnung an das Atelierhaus Bauhaus Dessau´ in Realisierung. Deren Fassaden werden „von Schwarz-Weiß-Kontrasten dominiert“ & „rhythmisch mit Licht und Schatten spielen“ (so Maximilian von der Leyen von Allgemeine Südboden) & dabei das rationale Moment des Industriedesigns verkörpern.

The Bauhaus style

The Bauhaus style

So bringt die SZ dazu Ende Jänner einen Beitrag. Titel: Begehrte Flächen. Seit Anfang 2016 sind allerneueste Arrondierungen dieser in Planung, digital bereits real.