Ausstellungshinweis

Ein Ausstellungs- & Veranstaltungshinweis des Grazer Hauses der Architektur (HDA): Verhüllung und Verheißung hat sich der Immobilienwerbung im öffentlichen Raum angenommen. Inhaltlich: der Kollision zweier Realitäten. Der der Visuals mit dem realen Ort. Mitunter der Fallhöhe von Marketing und Realität. 22. September bis 30. Oktober 2022.

Aus der Einleitung des Ausstellers: „Die bildliche Darstellung von Bauten und städtischen Räumen gehört zu den wichtigsten Formen in der Kommunikation von zeitgenössischer Architektur. Im Stadtraum werden diese Visualisierungen oft zu Werbezwecken an Baugerüsten und Bauzäunen verwendet.“ Ganz unser Thema also …

Gezeigt werden Aufnahmen des Architekturfotografen HG Esch, der Werbebilder dokumentiert. Grafische Analysen von Rosa Nussbaum thematisieren die visuellen Stilmittel der Branche. Und mehr. Eine Publikation gibt´s auch. Klingt spannend.

Arbeitswelten

Inzwischen ist auch die Webpräsenz des WQ aktualisiert & bietet mehr Visuals aus dem Studio, etwa zum Thema ´Arbeitswelten´:

WQ – Arbeitswelten

Formen von Arbeitsplatzkonzepten – New Work, Multi Space, Group Office & Combined Office – vorab möbliert & inszeniert. Flexibilität in 3D aufgezeigt, eine ´Vision des Machbaren im WEISSEN QUARTIER´ (so das Marketing)

WQ – Open Space

WQ – New Work

Campus-Richtfest

ARA Europe & Allgemeine Südboden laden heute zum Richtfest der Gebäude 3 und 4 auf dem Campus WEISSES QUARTIER. Wir nix wie hin, weil in diesem Bauvorhaben – wie etwa hier gemeldet – auch unser (umfangreicher, langfristiger, andauernder) Input drinsteckt:

Key-Visuals für Projektentwicklung + Vermarktung als still, VR-Szene, Simulation, Animation, viele Aspekte in Szene setzend. Beispiel Bauzaun: die Darstellung möglicher Arbeitsplatzkonzepte im Campus (& im Anschnitt: der gestaltete Fahrradkeller).

WQ – Bauzaun zum Richtfest

Haus für Kinder

Im Juni meldet die Lokalpresse die Einweihungsfeier zum ´Haus für Kinder´ (Krippe & KiTa) im Stadtquartier ´Meiller Gärten´ in der in Käthe-Kruse-Straße, München, Moosach mit Stadtschulrat, Bürgermeisterin & Vorständin des Trägers ´Neue Wege´. Der Betrieb wurde letztes Jahr aufgenommen, gefeiert wurde Corona-bedingt unlängst bei sommerlichster Temperatur v.a. ´im großen Garten mit Sandkästen und Spielgeräten´:

(Meiller) Gärten (auch) für Kinder

Im Juli bietet ein ´Portal für kommunale Entscheider´ eine Übersicht zum Wohngebiet ´für rund 1.500 Bürgerinnen und Bürger´: Stichworte Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit, Energieeffizienz & die ´individuelle Note in jedem Baufeld´ mit klassisch puristischer Architektur – Turm, Blockrand, Riegel, Punkthaus.

Das Projekt ist hier wiederkehrend zitiert, weil hier phasenweise umfangreichst visualisiert (entwurfs-, bau- & vermietungsbegleitend).

Zwischenstand Meiller Gärten mit Park (rechterhand), noch mit Platzhalter zum ´Hochhaus´ (linkerhand)

PS.: Ach ja, der ´Schlussstein´ (sss, aua), das sog. ´Hochhaus´ (baurechtlich korrekt – tatsächlich mit 11 Geschoßen ein hohes Haus) wurde von der Rathgeber AG bereits im Frühjahr mit previews aus dem Studio vorgestellt – Baubeginn im September, avisiert bezugsfertig Anfang 2025:

´Schlussstein´ im Baufeld 1

´Hochhaus´ (ab Dachterrasse)

Widnmann-Palais

Aus der Serie ´Bei Zeitungslektüre über unsere Projekte gestolpert´:

´Altes Landratsamt´ von 1782 in der Langen Zeile Erdings, ein zweigeschossiger Walmdachbau mit Krangauben im Stil ´frühes Empire´. Vor 4-5 Jahren ein grafischer Wettbewerbsbeitrag zur Sanierung (inkl. nachgeschobener Überarbeitung) aus dem Studio für das Architekturbüro Claus + Forster zum sog. Widnmann-Palais (kein Tippfehler – Bauherr dereinst: Pflegskommissär Johann Nepomuk Joseph Freiherr von Widnmann).

Wie bei laufenden Verfahren üblich, ohne Publikations-Freigabe, hier also bisher unerwähnt (das Schicksal unserer Projekte) – andere 3D-Beiträge für diese Planer schon: Cadolzburg, Lehel Carré, Adventskirche, Friedenskirche, Hof Kloster Ettal …). Auch dieser Wettbewerbsbeitrag scheint Erfolg gehabt zu haben – es geht an die Realisierung:

Kosten: ca. 21 Mio
Zeit: Fertigstellung zum 800-Jahr-Jubiläum der Stadt Erding in 2028
Clou: Innenhofüberdachung mit Luftkissenfolien (MM: ´Mini-Allianz-Arena in der Altstadt´)

Die SZ meldet nun, der Landrat sei von der Planung begeistert, die Architekten hätten ´zurecht den Wettbewerb gewonnen´. Somit kurz erwähnt – wenn auch weiterhin ohne unser Key Visual zum Hof (weil s.o. ohne Freigabe), vorab hilfsweise mit Foto-Miniatur der denkmalgeschützten, daher unveränderbaren Schaufassade:

Altes LaRa – neuer Look (… im Hof)
Foto (crop, shift, scale) CC-BY-2.0 – Andryjurca

Schwabencenter

Gewonnen, fast: Illustre Mitbewerber wie Henning-Larsen oder Libeskind zur Neugestaltung des stadtbildprägenden Komplexes Schwabencenter aus den 70ern hinter sich gelassen hat der Beitrag von ´Lokalmatador´ Schrammel Architekten, der – mit ´Untermalung´ aus dem Studio – schlußendlich 2ter wurde.

Schwabencenter by Schrammel

Projektentwickler Solidas resp. das prominent besetzte Preisgericht (Ludwig Wappner, Titus Bernhard, Michael Olesch) entschied sich bei der Mehrfachbeauftragung zu Bauabschnitt II ´nach intensiver Diskussion´ für den Vorschlag eines Hamburger Büros. Die Konkurrenz sei groß gewesen, die Büros hätten sich mit ´viel Gestaltungskompetenz´ beteiligt.

Schrammel, Rakete & ein 2ter Preis – war da nicht schon mal was? Yep. Mit dem aktuell anstehenden Wettbewerbsbeitrag wird´s dann wohl mal Zeit für einen 1ten …

Noch ´n 2. Preis