Schon hat man ein time-lapse-movie als dramatischen Baustein der Präsentation eines Bauvorhabens.
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Änderung + Wirkung
Zum Thema „Nur noch eine kleine Änderung„: Einer der schärfsten Tips, die wir als Architekturstudenten vom Professor Stracke bekommen haben, lautet: ´denkt in Layern´; In den 80ern! Gut, der Mann: Um unsere Motive besser zu verstehen (und dann beim nächsten Mal zum richtigen Zeitpunkt Änderungswünsche zu artikulieren), hilft es, sich zu vergegenwärtigen, daß da nicht ein fertiges Motiv aus dem Programm ausgespuckt wird, sondern eine Serie von Motiv-Ebenen:
Ein Basis-Aufbau des Bildwerks – noch jenseits vieler Photoshop-Layer – besteht grob vereinfacht aus Rendering des 3D-Modells + (normalerweise) AO + Staffage; Mit dem Rendering wird eine ´Umgebungsverdeckung´ (AO = Ambient Occlusion = Aufhellung durch Umgebungslicht mit Verdunklung durch nahe Objekte) als Graustufenbild multipliziert, um eine rechenaufwendige GI (´globale Beleuchtung´) zu simulieren. Hier am Beispiel ein depth-pass für die Tiefenunschärfe – anyway, ein weiterer Layer halt. Auf diese Layer wird nun noch in Auswahlsätzen retuschiert – hier die Addition von (Büro-)Mensch + Baum.
Jetzt ist das Motiv noch nicht perfekt, aber eben weiter gediehen; Wenn nun ´kleine Korrekturen´ gewünscht sind, fängt ein rekursiver Prozess an. Ist also aufwendig. So arbeiten wir in der Entwurfsbegleitung für Architekten (mit garantiert weicher Planung) anders, als in der Visualisierung für das Marketing (mit hoffentlich definierter Planung).

Und beim nächsten Mal haben wir dann: „Und jetzt das Gebäude von hinten bitte“ (so der AG angesichts der Fotomontage).
JWP – ein Jahrhunderprojekt
Schlagzeilen macht die Einweihung des deutschen Tiefwasserhafens JadeWeserPort in Wilhelmshaven:
Von „Milliardenprojekt als Rotterdam-Rivale“ (Spiegel), „Super-Hafen“ (Bild), „Neues Tor zur Welt“ (NDR) bis zum „Jahrhundertprojekt“ (FAZ) und mehr war zu lesen, zu hören und … zu sehen, auch mit 3D-Animationen aus einem Münchener Studio;
Den neuen Hafen sollen künftig die größten Containerschiffe der Welt (Post-Panamax- resp. Triple-E-Klasse – fast 400 Meter lang, 62 Meter breit, auf Deck können 18.000 Standard-Container TEU stehen) voll beladen tideunabhängig rund um die Uhr anlaufen.

JadeWeserPort, Wilhelmshaven – Ausbaustufe I
Es gäbe keine 10 Häfen weltweit, auf denen diese Ozeanriesen entladen werden können.
Und in Hannover lägen bereits fertige Pläne in der Schublade für eine zweite Ausbaustufe.
Industriearchitektur
Gefragt sind im Industrie- und Hallenbau Darstellungen zur Volumetrie und zur – auch ´hyperrealistischen´ – Einbettung in den Bestand. Zudem gerne Alternativen mit ´Preisschild´. Denn Entscheider wollen entscheiden.
Hauptbahnhof Aschaffenburg
Die Allianz pro Schiene kürt den Bahnhof in Aschaffenburg zum ´Bahnhof des Jahres´.
„Egal durch welchen Ausgang der Reisende diesen Bahnhof betritt oder verlässt: Der Bau ist so eingebunden in sein Umfeld, dass die Übergänge fließend sind“ so die Verkehrsexperten in der Jury „Ein architektonisches Meisterstück. Traumhaft schön.“
Der also gelungene Entwurf wurde planungsbegleitend für das Architekturbüro Kammerl + Kollegen in 3D visualisiert.
Medienfabrik München
Ein Key-Account ist angemeldet und der Neubau befindet sich – wie halt gerne – noch nicht in einem präsentablen Zustand. Für Makler + Projektentwickler visualisiert das Studio Gruppenarbeits- & Besprechungsräume in einem mieterspezifischem Ausbau:
Aus Perspektive & mit Erwartungshorizont des Mieters in spe – in 3D vorweggenommen. Und so zum Meeting im ´Rohbau´ (mit prospektiertem Ausbau auf Großformatplattendruck):
Der Mietvertrag ist so gut wie unterschrieben;








